Indiens umweltpolitische Herausforderungen

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Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterstützt die Entwicklung Indiens seit 1961 und bleibt über ihre Globalprogramme aktiv. Der Hauptakzent der Tätigkeiten liegt gegenwärtig auf der Problematik des Klimawandels und unterstützt ausserdem die Zusammenarbeit bei globalen Problemen wie Ernährungssicherheit sowie Wasser.

Falls Sie eine Reise planen, geben unsere Händlerinnen und Händler auch gerne Tipps über welche Projekte man besuchen kann. Einige bieten auch die Möglichkeit im Rahmen eines Voluntariats die Bildungs- und Entwicklungsprojekte zu unterstützen. Falls Du Indien bereisen möchtest empfehlen wir, die Länderinfos auf Fairunterwegs.ch zu studieren.

Indiens umweltpolitische Herausforderung

Indien ist eines der grössten Entwicklungsländer der Welt und besitzt mit über 1,37 Milliarden Menschen die zweithöchste Einwohnerzahl. Bis 2030 wird Indien China voraussichtlich überholt haben; dann leben in Indien zwanzig Prozent der Weltbevölkerung.

Die indische Wirtschaft wächst, das Land entwickelt sich. Der Energiebedarf steigt. Immer mehr Menschen leben in Städten, immer mehr Fahrzeuge rollen auf den Straßen. Infrastruktur und Umweltgesetzgebung allerdings hinken der Entwicklung hinterher, weshalb Indien vielerorts mit massiver Umweltproblem zu kämpfen hat.

Feinstaub und Smog sind seit Langem ein grosses Problem in Indiens Millionenmetropolen.

Hohe Kosten durch Umweltzerstörung

Indien verändert sich rasant, und mit Industrialisierung und Verstädterung steigt auch die Umweltbelastung. Nach Regierungsangaben sind in den vergangenen Jahren 30 Prozent der 1,2 Milliarden Inder auf der Suche nach Arbeit vom Land in die Städte gezogen. Bis 2030 soll diese Zahl auf 40 Prozent steigen. Indien ist aufgrund seiner Bevölkerungsgrösse hinter China, den USA und der Europäischen Union der viertgrösste Luftverschmutzer der Welt.

Politik hat die umweltpolitische Herausforderungen erkannt

Indien hat ergeizige Klimaziele. Eine von Indiens Schlüsselinitiativen ist das Programm One Sun, One World, One Grid (OSOWOG), „eine Sonne, eine Welt, ein Stromnetz“). Es wird häufig mit der chinesischen Seidenstrasseninitiative verglichen, doch konzentriert es sich vorrangig auf die Förderung und Gewährleistung des Zugangs zu Solarenergie.

Die Internationale Solarallianz (ISA) wurde auf der COP21 in Paris ins Leben gerufen und hat ihren Mitgliederkreis auf alle UN-Mitgliedstaaten erweitert.

In den letzten zehn Jahren hat sich Indien zu einer starken Stimme im globalen Klimadialog entwickelt.

Indien ist zu einem Land geworden, das herausfordernde und komplexe Initiativen ergreift und darauf hinarbeitet, diese umzusetzen – langsam, stetig und mit erstaunlichen Ergebnissen.

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