Ingrid-Schmidt-Werkstatt

Ingrid Schmidt Schmuck

Schmuckdesignerin Ingrid Schmidt

Interview mit Ingrid Schmidt zu Natur(schutz)


Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?

Es gibt nichts Interessanteres, als Ideen umzusetzen und diese mit dem Ziel der Nachhaltigkeit zu verbinden. Dadurch entsteht ein direkter Bezug zur Natur, was sich in den Motiven widerspiegelt.


Welche Emotion / Inspiration haben Sie bei der Serie Wiesensalbei eingefangen?

Draussen zu wandern, sich die Pflanzen anzuschauen ist eine anregende Tätigkeit. Dabei habe ich den Wiesensalbei auf einer Weide auf dem Mont-Pèlerin entdeckt. Die Blumen waren voll mit Bienen, die in die Blüten drangen. Der Wiesensalbei ist eine bevorzugte Blume der Biene, die viel Nektar bietet und die atemberaubend schön ist. Man findet sie recht häufig auf den Almwiesen in ihrem wunderbar leuchtenden Violett. Wussten Sie, dass sie ein Sechsblütler ist und einen einzigartigen Klappmechanismus hat? Wenn Sie eines der Schmuckstücke erwerben unterstützen Sie somit den Verein ProSpecieRara.


Wie kamen Sie darauf mit dem Verkauf der Schmuckserie Wiesensalbei die ProSpecieRara zu unterstützen?

ProSpecieRara ist ein Verein, der sich für die Erhaltung der Vielfalt unserer Nutzpflanzen und Bauernhoftiere einsetzt. Einer der wenigen Organisationen, die es schaffen z. B. ein grosses Netzwerk aufzubauen, um Saatgut auszutauschen. Das muss man unbedingt unterstützen! Probieren Sie mal den einmalig schmeckenden Honig von der dunklen Biene, dann wissen Sie was ich meine.


Kennen Sie ihre Lieferant/innen – zB. des Silbers oder des Goldes?

Ja, sicher. Jeder Goldschmied arbeitet eng zusammen mit den Herstellern. Ich arbeite mit Gyr in der Schweiz zusammen, die das Label „Oekogold“ aufgebaut hat, andererseits arbeite ich mit einer Giesserei in Deutschland zusammen, die mir versichert hat, dass das Silber aus dem Recyclingkreislauf stammt.


Worauf achten Sie bei der Wahl von Partnern, der Materialien?

Neben den oben genannten Edelmetallen arbeite ich mit Emaille, die Bleifrei ist. Gerne arbeite ich mit dem BIORESIN, auf der Basis von Mais, in das ich verschiedene Pigmente einarbeite. Im Moment bin ich auf der Suche nach Fairtrade Edelsteinen, aber auch da ist der Markt sehr begrenzt, so dass ich noch nicht sagen kann, ob ich eine Schmuckserie von gleichbleibender Qualität herstellen kann.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft in zehn Jahren?

Das wir so schnell wie möglich das Klimaabkommen von Paris (2015) umsetzen und sich die Staaten gegen die Patentierung des Saatgutes durchsetzen, was mit dem Recht auf sauberes Wasser einhergehen sollte.

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